Menschen in Amt und Würden


Pfarrer

 

Seit November 2018 ist Pfarrer Christopher Noll in der Kirchengemeinde Rauschenberg-Ernsthausen tätig.

 

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Kirchenvorstand

 

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Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes

und nach seiner Gerechtigkeit,

so wird euch solches alles zufallen.

Matthäus 6,33

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes

und nach seiner Gerechtigkeit,

so wird euch solches alles zufallen.

Matthäus 6,33

NACHRUF

 

Im Jahre 2018 sind zwei frühere Rauschenberger Pfarrer verstorben,

 

am 3. Oktober Claus-Michael Bethke und

 

am 31. Dezember Wolfgang Schmidt-Nohl.

 

 

 

Claus-Michael Bethke, geboren am 26. Januar 1942, versah von 1969 bis 1977 seinen Dienst in Rauschenberg, zunächst im Probedienst und seit 1972 als ordentlicher Pfarrer. Er war der letzte Inhaber der 1. lutherischen Pfarrstelle, denn obwohl die 2. lutherische Pfarrstelle oder Diakonat seit 1921 und die reformierte Pfarrstelle seit dem 1. November 1933 nicht mehr besetzt waren, wurden beide Stellen erst mit Wirkung vom 1. Januar 1975 aufgehoben und die 1. lutherische Pfarrstelle Rauschenberg in evangelische Pfarrstelle Rauschenberg umbenannt. Pfarrer Bethke war der Begründer des 1978 aufgelösten Jugendhauses Rauschenberg, an das in Rauschenberg gute, aber auch weniger gute Erinnerungen bestehen. Ende 1977 wechselte Claus-Michael Bethke, der aus Norddeutschland stammte, in die damalige Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche, wurde ab 1. November 1977 zum Pastor der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Lübeck berufen und am 13. November 1977 in die dortige 2. Pfarrstelle eingeführt. Er blieb bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand

am 1. März 1998 Pfarrer in dieser Gemeinde. 1987 hatte Claus-Michael Bethke, der schon in seiner Rauschenberger Zeit ein leidenschaftlicher Motorradfahrer war, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in Lübeck mitgegründet, die er fast 30 Jahre lang prägte und der er bis zu seinem Tode verbunden war. Pfarrer Bethke war, so heißt es in der Todesanzeige der Familie, ein unverbesserlicher Optimist. So habe ich ihn, der mich konfirmiert hat, auch in Erinnerung.

Wolfgang Schmidt-Nohl ist am letzten Tag des Jahres 2018 verstorben; die Beisetzung war am 5. Januar 2019 in Dalherda/Rhön, dem letzten Wohnort des Pfarrerehepaares Elsemarie und Wolfgang Schmidt-Nohl. Pfarrer Schmidt-Nohl wurde am 25. Januar 1952 in Barkhausen geboren, heute ein Stadtteil von Porta Westfalica. Nach dem Abitur in Minden studierte er in Bethel und Marburg Theologie und war anschließend seit 1976 Vikar in Rotenburg an der Fulda. In Bethel lernte er seine Ehefrau Elsemarie kennen und lieben und mit ihr zog er im Frühjahr 1978 in das Pfarrhaus in Rauschenberg ein, denn seine Ehefrau war Pfarrerin in Rauschenberg geworden; er selbst war zunächst Schulpfarrer. Im Oktober 1981 übernahm dann Wolfgang Schmidt-Nohl die Pfarrstelle von seiner Frau, die sich aus gesundheitlichen Gründen beurlauben ließ, aber seit dem 11. Januar 1982 einen Predigtauftrag hatte. Im Herbst 1984 verabschiedete sich das Pfarrerehepaar nach Gersfeld in der Rhön. Dort blieben sie 18 Jahre lang bis 2002 als Gemeindepfarrer und ließen sich dann in Dalherda nieder. Seitdem war Wolfgang Schmidt-Nohl bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand am 26. Januar 2014 in einer landeskirchlichen Pfarrstelle u.a. in der Polizei-, Notfall- und Aussiedlerseelsorge tätig, nebenamtlich noch in der Justizvollzugsanstalt in Fulda und versah von 2007 bis 2008 den Pfarrdienst in der Bonhoeffer-Gemeinde in Fulda. Von 2009 bis 2014 war er beauftragter Pfarrer für Mitgliederentwicklung in der Evangelischen Kirche in Fulda. Daneben war er mehr als 20 Jahre lang Umweltbeauftragter des Kirchenkreises Fulda und hat, um zu verstehen, was Hegen und Pflegen bedeutet, nach der Beauftragung den Jagdschein gemacht. Wolfgang Schmidt-Nohl war wie sein Vorgänger Claus-Michael Bethke ein leidenschaftlicher Motorradfahrer, der in Gersfeld Motorradgottesdienste einführte.

 

(Text: Helmut Klingelhöfer)

 

 

 

Neues aus dem Pfarramt:

 

Pfarrerin Anna Scholz nimmt Predigtauftrag in Rauschenberg-Ernsthausen wahr

 

Ich heiße Anna Scholz und bin seit 01.11.2016 Pfarrerin und Mitarbeiterin am Hans-von-Soden-Institut in Marburg. Dort schreibe ich meine Doktorarbeit im Bereich der Systematischen Theologie über das Verhältnis von Person, Leben und Tod im Werk von Helmuth Plessner und Friedrich Schleiermacher.

Im Rahmen meines Dienstauftrags werde ich in den nächsten Jahren einen Predigtauftrag in Rauschenberg und Ernsthausen wahrnehmen. Das bedeutet, dass Sie mich dort etwa alle sechs Wochen im Gottesdienst erleben können. Mein Vikariat habe ich von 2014-2016 in der Elisabethkirche in Marburg verbracht. Deshalb freut es mich besonders, dass es bei Ihnen auch eine kleine Elisabethkirche gibt!

Mein Studium habe ich überwiegend in Berlin verbracht, und lebe seit 2012 mit meiner dreizehnjährigen Tochter in Marburg. Privat interessiere ich mich für bildende Kunst, Mode und Filme. In diesem Zusammenhang bin ich im Arbeitskreis Kino&Kirche in Marburg tätig - ein Projekt, dass ich im Zuge meines Vikariats kennengelernt habe und in dem ich weiterhin gern mitarbeite.

DieErfahrung in einer Stadtgemeinde mit vielen touristischen und kulturellen Angeboten war in der Zeit des Vikariats prägend für mich. Nun bin ich gespannt, das Gemeindeleben auch im Marburger Umland bei Ihnen kennenzulernen. Am 1. Advent werde ich von Frau Pfarrerin Wittich-Jung in Ihrer Gemeinde vorgestellt! Ich freue mich auf Sie!

 

Text und Foto: Anna Scholz