Menschen in Amt und Würden


Kirchenvorstand


Kirchenvorstandswahlen -Ein unbezahlbarer Dienst

Ende September können alle Kirchenmitglieder ihren Kirchenvorstand neu wählen. Voraussetzung dafür ist, dass es Menschen gibt, die sich zur Wahl aufstellen lassen. "Gerade jetzt" heißt das Motto. Die evangelische Kirche hat dazu eine extra Internetseite aufgestellt:

https://www.ekkw.de/service/kv-wahl_2019.php/

Informativ und unterhaltsam wird das Thema Kirchenvorstand erklärt und auf "Herz und Nieren " geprüft.

Kirchenvorstand - was machen die eigentlich?

Kirchenvorstand - wie alt muß man sein um mitzumachen?

Kirchenvorstand - kann ich überhaupt was bewirken?

Kirchenvorstand - Mitspracherecht, na klar - aber wobei?

 

Wenn Sie solche unbeantwortete Fragen haben, dann sind SIE vielleicht genau der Richtige für dieses Amt.

 

Pfarrerin Ulrike Joachimi, Wahlbeauftragte für die KV-Wahl 2019 beantwortet Fragen zum Thema

Kirchenvorstand macht Arbeit, da sollte man schon reinen Wein einschenken. Aber Kirchenvorstandsarbeit schenkt auch Freude und erfüllt. Für die Kirchenvorstandswahl am 22. September 2019 werden jetzt Kandidat/innen gesucht! Gestalten und Leiten, Umgehen mit Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, manches schmerzt. Daneben viel Schönes, Mut Machendes: die Kirche, bei deren Sanierung das ganze Dorf mitgeholfen hat. Die Flüchtlingsinitiative, die Hoffnung schenkt. Menschen finden Halt, Hilfe, Heimat mit und in ihrer Kirche. Diese Beispiele stehen für viele andere in vielen Gemeinden.

Der Kirchenvorstand leitet gemeinsam mit den Pfarrer/innen die Gemeinde, so steht es in der Grundordnung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (Artikel 35), sozusagen dem kirchlichen Grundgesetz. Verantwortung wird geteilt. Der christliche Glauben ist die Basis. Viele Fragen und Aufgaben: Gebäude, Finanzen, Personal. Welche Schwerpunkte setzen wir im Gottesdienst? Wie wichtig ist uns die Arbeit mit Kindern? Welchen Raum geben wir Jugendlichen? Geduldiges Beraten, selbstverständlich ehrenamtlich. Unbezahlbar ist das.

Ohne Kirchenvorstand läuft nichts. Es braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen: Erfahrene, die bleiben, und neue, die dazukommen. So kann die Arbeit gelingen in Gottes Namen. Kandidieren kann, wer

 

· volljährig ist

 

· der Kirchengemeinde angehört

 

· Einsicht und Erfahrung in kirchlichen Dingen besitzt und in gutem Ruf steht.

 

Eine Wahlperiode umfasst sechs Jahre. Ein Rücktritt aus persönlichen Gründen ist immer möglich.

 

Noch mehr Informationen in Ihrem Pfarramt Tel. 1234 oder unter wahlservice@ekkw.de

 


Der KV unterwegs.....

Ja, der Kirchenvorstand hat es gewagt und ist zum ersten Mal zu einer Kirchenvorstandsfreizeit auf-

gebrochen. Es hat uns in die Rhön, nach Rommerz, verschlagen. Nachdem alle am Ziel waren, haben wir unsere Zimmer bezogen und uns zum gemeinsamen Mittagessen getroffen. Frau Wittich hat den Zeitplan und die Inhalte für das Wochenende vorgestellt. Im Anschluss wurden wir durch Susanne Lauer mit einer kleinen Andacht auf den Tag eingestimmt. Daraus haben wir die Visionen einer Gemeinde, unsere Visionen im Kirchenvorstand im Kontext/ Diskussion in Gruppen erarbeitet und gemeinsam besprochen. Wir haben in Gruppen bei einem Spaziergang in Rommerz noch einmal unsere eigenen Vorstellungen der Arbeit im KV ausgetauscht. Nach dem Abendessen haben wir eine Abendandacht gefeiert. Den Abschluss des Abends bildete ein gemütliches Beisammensein mit Gesprächen und Spielen (Holzstäbchenspiel, Wer bin ich)...wir hatten sehr viel Spaß und konnten uns noch einmal besser kennenlernen. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen stand das Thema „Welche Ziele verfolgen wir weiter – und wie“ auf der Agenda. Hier wurde erst einmal gesammelt, was könnte man noch alles tun. Wir haben uns dann für folgende Projekte entschieden, die wir in der nächsten Zeit beginnen wollen: Kirchenkaffee, Gottesdienst „mal anders“, Kinderbetreuung im Gottesdienst. Nähere Einzelheiten werden wir im Gemeindebrief veröffentlichen. Zum Abschluss der Freizeit haben wir einen Abendmahlsgottesdienst gefeiert. Nach dem gemeinsamen Mittagessen haben wir die Heimreise angetreten.

Nach einem rundum gelungenen Wochenende stand für alle fest, dass wir ein solches Treffen künftig einmal jährlich wiederholen wollen.

Beate Dönges und Kathrin Wittich


Am 13. Oktober 2013 wurden während eines Festgottesdienstes in Ernsthausen die neuen Kirchenvorstandsmitglieder in ihr Amt eingeführt und die Ausgeschiedenen verabschiedet.

 

Der neu gewählte Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Rauschenberg-Ernsthausen setzt sich wie folgt zusammen(alphabetische Reihenfolge):

 

Gisela Büttner
Irene Damm (Ernsthausen)
Beate Dönges (Ernsthausen)
Claudia Herrmann-Simolka
Andreas Goldbach
Henning Kaiser
Annelie Kuhn (Ernsthausen)
Eva-Maria Klingelhöfer
Helmut Klingelhöfer
Susanne Lauer (Ernsthausen)
Astrid Turek (Ernsthausen)
Heinrich Veit

 

Die Wahlbeteiligung lag in Rauschenberg bei 26% und in Ernsthausen bei 42,7%.

Den Kirchenvorsteherinnen und –vorstehern stehen Margret Heeb und Heinrich Gerber als Kirchenälteste beratend zur Seite.