Menschen in Amt und Würden


Pfarrer


 

 

An(ge)dacht

 

Liebe Leserin , lieber Leser,

 

Türschwellen haben es manchmal in sich. Sie sind manchmal Stolperfalle. Manchmal sind sie ein unüberwindbares Hindernis von einem Raum in den anderen. Auf den Türschwellen ist man weder schon ganz im Haus, noch ist man ganz draußen. Gespräche auf der „Schwelle“ sind immer irgendwie „dazwischen“. Richtig reingebeten wird man nicht, aber auch nicht abgewiesen. Und vielleicht kennen Sie das ja auch: Sie stehen beim Nachbarn an der Haustüre und schwätzen. Und auf einmal wird aus dem leichten und seichten Gespräch ein sehr Tiefgründiges.

 

Die Türschwelle ist ein gutes Symbol für den Herbst und eben auch für den November, wenn wir an die Verstorbenen des Jahres denken.

 

Gerade jetzt im Herbst, wo es noch so manch schönen warmen und sonnigen Tag gibt, aber trotzdem das Ende des Jahres langsam mit dem Nebel und den bunten Bäumen zu erahnen ist. Und dann ist da ja noch der November. Mit seinen grauen Tagen und den schweren Sonntagen, an denen wir an die Opfer von Krieg und Verfolgung denken und die Toten des Jahres vorlesen. Wir sind dazwischen, oder eben auf der Schwelle. Zwischen freudigen Tagen und für manch einen zu schweren Tagen.

 

Ein ganz schöner Spagat für Kopf und Herz. Ich meine ja, gerade dann braucht es den Segen Gottes, der das Gefühl gibt, dass auch dieser Gang über die Schwelle geschafft werden kann. Manchmal kommt der Segen durch Worte und Gesten ins Herz. Manchmal aber auch durch Musik. Das Trostkonzert im November (S. 6). wird hoffentlich zu einem Segen werden. Denn die Musik gibt Trost und Hoffnung. Und Gottes Wort und sein Segen helfen, die Schwelle zwischen Sommer und Jahresende, Freud und Leid ohne zu stolpern zu gehen.

 

Ihre Pfarrerin Kathrin Wittich-Jung

 


Amtseinführung Pfr. Kathrin Wittich-Jung
Amtseinführung Pfr. Kathrin Wittich-Jung

 

Feierliche Amtseinführung Pfarrerin Kathrin Wittich-Jung

 

durch Dekan Köhler und Pfarrer Weidenhagen

am 4. Oktober 2015 in der Stadtkirche Rauschenberg.

 


Am 4. November 2012 um 14:00 Uhr lud die Kirchengemeinde Rauschenberg-Ernsthausen zu einem Vorstellungsgottesdienst der neuen Pfarrerin

 

Kathrin Wittich

 

in die Stadtkirche Rauschenberg ein.

Anschließend war in der Kindertagesstätte Mäuseburg Gelegenheit zu Gesprächen und Grußworten mit Kaffee und Kuchen.

20.Nov.2012


Liebe Gemeinde,

 

ab dem 1. November werde ich Ihre neue Pfarrerin sein, darauf freue ich mich schon sehr. Mein Name ist Kathrin Wittich. Ich bin 29 Jahre alt. Aufgewachsen bin ich in Homberg/Efze. Dort habe ich auch erste Kontakte mit „Gemeinde“ knüpfen können: Nach meiner Konfirmation besuchte ich regelmäßig eine Jugendgruppe meiner Gemeinde. Daraus erwuchs meine ehrenamtliche Mitarbeit bei Kinderbibelwochen und -tagen. Später arbeitete ich ehrenamtlich in einer Jugendgruppe mit.

Mit dem Studienbeginn 2003 war auch ein Wohnungswechsel nach Marburg, wo ich Theologie studiert habe, verbunden. Sie sehen, die Marburger Umgebung ist mir nicht ganz fremd. Ich freue mich, dass ich wieder in meine „Wahlheimat“ zurückkehren kann.

Während meines Studiums wuchs in mir das Interesse daran, wie man die gelernten Inhalte mit der Lebenswirklichkeit der Menschen verbinden kann. Eine wichtige Aufgabe im Pfarramt sehe ich daher darin, das Evangelium mit der Lebensgeschichte und -wirklichkeit zu verbinden. Die Aktualität der christlichen Botschaft wird für mich gerade in der Begegnung mit Menschen und ihrer Geschichte deutlich.

Das Vikariat, das 2010 begann, habe ich in Melsungen und Obermelsungen bei Pfarrerin Sandra Scholz absolviert. Die Arbeit dort war sowohl von einem städtischen, als auch von einem dörflichen Umfeld geprägt. In dieser zweijährigen Ausbildungsphase sind mir zwei Arbeitsbereiche besonders ans Herz gewachsen: Das Gestalten und Feiern von Gottesdiensten ganz unterschiedlicher Art. Dabei fallen mir neben den Sonntagsgottesdiensten in ihrer unterschiedlichen Ausprägung auch verschiedene Themengottesdienste ein, die zum Teil im Team vorbereitet wurden. Auch der Bereich der Seelsorge und die damit verbundenen Begegnungen mit Menschen ganz unterschiedlichen Alters sind mir sehr wichtig.

Ich freue mich auf die Begegnung mit ihnen und ihrer Gemeinde, die vielen großen und kleinen Gespräche zu den unterschiedlichsten Anlässen, die Gottesdienste und darauf das Gemeindeleben mit Ihnen zu gestalten!

 

Herzlich grüßt Ihre Pfarrerin Kathrin Wittich


Portrait Pfarrerin Kathrin Wittich Oberhessische Presse 9. Nov.
Portrait Pfarrerin Kathrin Wittich Oberhessische Presse 9. Nov.

Bericht Oberhessische Presse 6. Nov.
Bericht Oberhessische Presse 6. Nov.

Am 4. November 2012 um 14:00 Uhr lud die Kirchengemeinde Rauschenberg-Ernsthausen zu einem Vorstellungsgottesdienst der neuen Pfarrerin

 

Kathrin Wittich

 

in die Stadtkirche Rauschenberg ein.

Anschließend war in der Kindertagesstätte Mäuseburg Gelegenheit zu Gesprächen und Grußworten mit Kaffee und Kuchen.