Kirchengemeinde Rauschenberg


Gemeindeleben


Regelmäßige Termine


 

Montag 20 -22Uhr

 

Chorprobe des Kirchen- und Frauenchores Rauschenberg

Großer Saal im "Haus der Begegnung"

Singen, Fröhlichkeit, Spaß und Sport(!)

 

Dienstags ab 15 Uhr

 Rauschenberger Treffpunkt

 Cafe im Untergeschoß im "Haus der Begegnung"

 Kaffee und Kuchen, Gespräche und Begegnung zwischen Jung und Alt.

 

 

 

Dienstag
16.00 – 17.00 Uhr (1.Gruppe)
17.00 – 18.00 Uhr (2.Gruppe)

Konfirmandenunterricht

 

Haus der Begegnung

 

 

 

Jeden 1. Donnerstag im Monat 9.00Uhr(!)

Frauenfrühstück

im kleinen Saal im "Haus der Begegnung"

Für alle die an Themen aus Kirche, Kultur und Gesellschaft interessiert sind.

 

 

 

Frauenhilfe

 

jeden Donnerstag

 

14:30 Uhr im Haus der Begegnung

Wir trinken gemeinsam Kaffee, essen selbstgebackenen Kuchen, haben Zeit für Gespräche und hören Geschichten und Gedichte!

 

 

Jeden 2. Sonntag

 

Kindergottesdienst für Kinder ab 3 Jahre

von 10.30- 12.00 Uhr

 im Obergeschoß im "Haus der Begegnung" 

 Spannendes aus der Bibel - erzählt, gemalt, gebastelt und gespielt.

 

Aktuelle Themen


Vorankündigung


Trostkonzert

 

mit Njeri Weth am 10.11.2017 um 19:00 Uhr

 

Der November ist der Monat, in dem die Menschen ihre Vergänglichkeit besonders spüren. Die Bäume verlieren die letzten Blätter und der Winter bricht ein. Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag beenden das Kirchenjahr und führen uns den Verlust geliebter Menschen vor Augen. Der November ist ein trauriger Monat, aber er muss nicht „trostlos“ sein. Einen Beitrag dazu möchte das Trostkonzert mit Njeri Weth am Freitag, den 10.11.2017 um 19:00 Uhr in der Stadtkirche zu Rauschenberg leisten. In diesem Trostkonzert erklingen Lieder voller Kraft und Licht für die dunklen Stunden des Lebens. Dieses Konzert ist ein Geschenk an alle, denen die Trauer die Luft nimmt und die Sorge die Tage trübt. Ein Konzert für Menschen, die dem Trost der Ewigkeit und dem Segen alter Psalmen neu auf die Spur kommen wollen.

 

Die studierte Opernsängerin Njeri Weth bringt mit dieser neuen Konzertform verstärkt die seelsorgerlichen Möglichkeiten zeitgenössischer geistlicher Musik und lyrischer Texte zur Geltung. Die Lieder der Sängerin fragen dabei nicht unbedingt nach der persönlichen Glaubensgewissheit ihrer Zuhörer, sondern helfen, die schweren Seiten des Lebens in neuem Licht zu sehen. Njeri Weth bedient sich dabei vor allem eigener Kompositionen und des zeitgenössischen Gospels, einer Musikrichtung, die besonders im Herzen, der Seele und der Leidenschaft des Menschen ihren Ursprung hat. Das Trostkonzert gestaltet sie gemeinsam mit ihrer einfühlsamen Band. An die Seite der Musik treten gottesdienstliche Elemente und Lesungen, die von Pfrin. Kathrin Wittich-Jung vorgetragen werden.

 

Träger der Veranstaltung ist unsere Kirchengemeinde. Wir hoffen auf diese Weise dazu beizutragen, dass der triste November für viele in diesem Jahr auch zu einem Monat des Tröstens wird.

 

Weitere Informationen unter www.trostkonzerte.de (Text und Foto: trostkonzerte.de)

 

 

 


Vergangenes


Konfirmandenfreizeit im März

 

Gemeinsam mit den Konfirmanden der Kirchengemeinde Rauschenberg-Ernsthausen mit Pfarrerin Kathrin Wittich-Jung und Elisabeth Kreyling verbrachten die Gemündener und Schiffelbacher Hauptkonfirmanden mit Pfarrer Martin Jung und Diakonin Marieke Golde-Bohrmann vier Tage im Boglerhaus in Schwarzenborn. Bei einem bunten Spieleabend lernten sich die beiden Konfirmandengruppen kennen. Thematisch beschäftigten sich die Konfirmanden mit dem Abendmahl, sie lernten die Bedeutung, die Form und den Ablauf kennen. Die Konfis suchten sich einen passenden Konfirmationsspruch aus und bereiteten den Vorstellungsgottesdienst vor, den sie am 26. März feierten. Es galt Gebete und die Predigt zu schreiben, Bittruf, Lobpreis und Fürbitten zu verfassen und Lieder auszusuchen. Kreativ wurden die Konfis beim Gestalten ihrer Konfirmationskerzen. Schick und spannend ging es beim Casino-Abend zu. Die Mädchen in schicken Kleidern und die Jungen in stilvollen Hemden versuchten möglichst viele Wertchips zu gewinnen. Mit Musik und Tanz endete der Abend. Wir begannen und beendeten die Tage gemeinsam und feierten Andachten. Die Konfirmandenfreizeit hat deutlich gemacht, wie die Jugendlichen in ihre Konfirmandenzeit zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen sind. Es war eine sehr schöne Konfirmandenzeit und wir sind stolz und dankbar, dass die Jugendlichen nun als Konfirmierte und damit mündige Christen zu unserer Gemeinde gehören.

 

Text und Foto: Marieke Golde-Bormann

 

 

 

 

 


Weltgebetstag 2017

 

Was ist denn fair?

Diese Fragen stellen sich, glaube ich, mehrmals am Tag viele Menschen. Die Frauen aus den Philippinen haben diese Frage als Titel für den Welt-gebetstag 2017 ausgesucht. Sie stand vom Anfang des Gottesdienstes an, den wir in Anzefahr feierten, im Mittelpunkt. 3 Frauen unterschiedlichen Alters aus verschiedenen Regionen der Philippinen erzählten stellver-tretend von Ungerechtigkeiten in ihrem Land: Arbeitsrechtsverletzungen, Naturkatastrophen und ihre Nachwirkungen, Gewalt, Sextourismus, Um-weltschäden und der Ausbeutung als Haushaltshilfen im Ausland. Auch im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg geht es darum, ob es gerecht ist, wenn alle den gleichen Lohn, unabhängig von der erbrachten Leistung, er-halten. Wir lernen aber von Jesu, dass Gerechtigkeit in Gottes Reich anders aussieht. Dies kommt in der philippinischen Tradition des „Dagyaw“ zum Ausdruck: Aufbau und Stärkung einer Gemeinschaft, die getragen ist von Mitgefühl und Sorge füreinander. Die Philippininnen fordern uns mit Nachdruck zu eigenem Engagement für Gerechtigkeit auf – aus der dreieinigen göttlichen Kraft, die uns jeden Tag aufs Neue stärkt. Besonders schön waren auch in diesem Jahr wieder die Lieder. Dankbar bin ich auch für die treuen Frauen, auf die ich immer zählen kann: die im Gottesdienst mitwirken, Essen des Landes zubereiten, aber auch für die Gottesdienstbesucherinnen. Die Kollekte, die wir an das Weltgebetstagskomitee überweisen können, betrug 185,80 €. Vielen Dank allen Spenderinnen. Im nächsten Jahr feiern wir dann den Weltgebetstag am 02. März wieder in Rauschenberg.

 

(Eva-Maria Klingelhöfer)


Frauenfrühstück – Frauenhilfe

Insgesamt 11 Treffen fanden im Jahr 2016 für die Frauenhilfegruppe am Vormittag mit Frühstück statt. Wie immer hat die Vorbereitung Frau Brigitte Wittekindt mit viel Liebe und Arbeitseinsatz geleistet. Dank sei ihr für die wirklich aufwendige Arbeit.

Anlass zum Feiern gab es zu einigen runden Geburtstagen unserer Frauen, ebenso die Goldhochzeit von den Eheleuten Feller. Auch hier sagen wir Danke für die gespendeten Köstlichkeiten.

Ein Highlight war unsere Adventsfeier zum Abschluss des Jahres. Frau Martha Henkel kam als Überraschungsgast mit Gitarre zu uns. Durch die musikalische Begleitung hörten sich unsere Weihnachtslieder sehr festlich an. Frau Gisela Fries erfreute uns – wie so oft – mit einer Geschichte.

In Kurzfassung: Vier Kinder kommen zu einer Gesellschaft. Jedes Kind bringt ein brennendes Licht mit.

 

Licht – das Licht des Vertrauens

 

Licht – das Licht der Freude

 

Licht – das Licht des Friedens

 

Unter Protest wurden die Kinder aufgefordert, die Lichter zu löschen, da alles nicht erreichbar sei.

Das 4. Licht jedoch war das Licht der Hoffnung und siehe da, alle Anwesenden wurden nachdenklich und wollten dieses Licht nicht löschen. Ohne Hoffnung wäre alles dunkel!

Zum Ende unserer Feierstunde gingen wir alle mit einem „Licht der Hoffnung“ in der Hand (von Frau Fries überreicht bekommen) nach Hause.

Es war ein schöner Jahresabschluss und wir freuen uns auf weitere Treffen im Jahr 2017 zum Singen, Beten und Zuhören.

Wie immer laden wir alle interessierten Frauen ein, zu uns zu kommen!

 

 

 

Fast zu viel Wasser für einen Taufgottesdienst

Menschen aus 16 Dörfern feiern unter freiem Himmel

Rauschenberg-Ernsthausen. „Wasser hatten wir schon genug“, stellte Pfarrer Dierk Brüning bei der Begrüßung zum großen Tauffest am vergangen Sonntag (19.07.2015) fest. Er spielte auf die kräftigen Regengüsse und Gewitter an, die während der Nacht und noch am Morgen über dem Landkreis niedergegangen waren. Um 9.00 Uhr war der Himmel immer noch dunkel gewesen, aber das Vorbereitungsteam entschied mit viel Mut, dass der Taufgottesdienst wie geplant auf dem Wiesengelände an der Wambach bei Ernsthausen stattfinden solle.

Eine richtige Entscheidung. Als der aus verschiedenen Gemeinden zusammengewürfelte Posaunenchor um 11.00 Uhr unter Leitung von Carsten Dittmar den Gottesdienst eröffnete, brannte die Sonne von einem blauen Himmel hernieder. Etliche Besucher spannten die mitgebrachten Regenschirme als Schattenspender auf. 300 Menschen aus den Kirchspielen Halsdorf, Josbach, Rauschenberg-Ernsthausen, Schwabendorf-Bracht und Wohratal-Wohra waren gekommen.

Und vor allem waren da die 29 Kinder und Jugendliche, die bei diesem großen Fest getauft wurden. Pfarrerin Anja Fülling hatte die Idee zu diesem besonderen Gottesdienst aus dem Predigerseminar der Landeskirche mitgebracht. Die Pfarrer und Pfarrerinnen aus der Region hatten den Vorschlag begeistert aufgegriffen und weiterentwickelt. Fülling selbst war über die zahlreichen Anmeldungen zur Taufe überrascht und spekulierte: „Offensichtlich bietet diese Form der Taufe einen eigenen Anreiz und eine gute Möglichkeit, anders zu feiern.“

Jeder Mensch ist ein Geschenk Gottes. Und Gott bleibt bei uns und seiner Schöpfung.“ In einer Dialogpredigt erläuterten Pfarrer Matthias Weidenhagen und Pfarrerin Fülling, was bei der Taufe geschieht. Sie wählten eine einfache Sprache, die auch Kinder verstehen konnten. In Gesten und Liedern wurde die große Gemeinde in das Geschehen einbezogen. Auch in Liedern und Gebeten, die von Pfarrer Dierk Brüning und Pfarrerin Kathrin Wittich-Jung gestaltet wurden, wurde immer wieder das Thema Taufe aufgegriffen. Und während die Erwachsenen sangen, gingen die Kinder zu einer nahe gelegenen Quelle, um dort das Taufwasser zu holen. 

An vier Stationen unter Pavillons fanden sich Täuflinge, Paten und Taufgesellschaften zusammen. Dort trafen sie Ihren jeweiligen Gemeindepfarrer oder Ihre Gemeindepfarrerin, die die Taufe vollzogen.

Gegen Ende des Gottesdienstes zogen erneut dunkle Wolken heran. Aber glücklicherweise blieb es noch eine ganze Weile trocken und so konnten alte und neue Bekannte miteinander weiterfeiern.

(Text und Foto: Karl-Günter Balzer)


 

Kanu-Freizeit in Frankreich auf den Tarn vom 29. Juli bis zum 06. August 2015

„Haaaaaaalt!“, ertönt es von weiter hinten und sofort wird das Rudern eingestellt. Mit elf Booten auf dem Tarn in Frankreich; das war vielleicht ein Abenteuer. Aber von vorne: Am Mittwochabend des 29. Juli um 19 Uhr ging es los. Der Bus stand am Rewe-Parkplatz bereit und wartete nur noch darauf beladen zu werden. Alle aus den Kirchengemeinden Josbach, Schwabendorf, Wohra, Halsdorf und Rauschenberg-Ernsthausen, standen in kleinen Gruppen von zwei oder drei Personen umher, immer darauf bedacht, die eigenen Eltern im Auge zu behalten und die anderen Mitreisenden genau unter die Lupe zu nehmen. Irgendwie kannte man ein paar von den Leuten, aber irgendwie waren sie in diesem Moment alle Fremde. „Ob das wirklich so eine gute Idee gewesen ist, hier mitzufahren?“, werden sich wohl einige gefragt haben, doch schon auf der 15 stündigen Fahrt merkte man, dass sich einige Gespräche entwickelten. Zum Frühstück kamen wir dann in unserem ersten Camp an. Eigentlich war es sehr schön gelegen, mitten im Wald von keinen störenden Nachbarn umgeben, doch das Waschhaus, ließ deutlich zu wünschen übrig. Man musste sich hier doch tatsächlich fragen, ob das Wasser des Tarns nicht sauberer war... Zum Glück blieb dieser Campingplatz die Ausnahme. Nach einer kurzen Einweisung ging es zum Training aufs Wasser. Alle ausgestattet mit einer Schwimmweste und einem Paddel suchten wir uns zu zweit oder zu dritt ein Kanu und schoben es ins Wasser. Bald tummelten sich acht oder neun Boote auf einer breiten Stelle des Tarns und übten zu lenken, um nicht gegen den nächsten Felsen zu fahren. Bei den meisten sah das Ganze noch ziemlich unbeholfen aus und weder Pfr. Brüning noch Pfr. Reineck, ließen sich die Chance nehmen, uns beizubringen, wie man sich verhält, wenn man kentert. Kurz gesagt: Sie rüttelten solang an einem fremden Boot, bis es kenterte.

 

Von dem Abendessen – so wie auch von den meisten anderen – waren wir nicht besonders begeistert. Natürlich war es nicht schlecht oder schmeckte nicht, aber man kann sagen, dass es bestimmt nichts besonders Leckeres war. Auch von der ersten Abendandacht waren die meisten nicht besonders begeistert, aber das änderte sich mit der Zeit. Wir brauchten tatsächlich etwas Zeit, um mit den begleitenden Pfarrern Dierk Brüning und Hardy Rheineck und den Pfarrerinnen Anja Fülling und Kathrin Wittich-Jung warm zu werden, doch auch hier sieht man, dass wir uns am Ende doch ziemlich gut verstanden haben. Donnerstagmorgen stachen wir dann in See... jedenfalls mehr oder weniger. Auf der Strecke von 14,5 km mussten wir gefühlte 10 km die Boote über den Kies schieben, da der Tarn zu dieser Zeit so wenig Wasser führt. An unpassierbaren Stellen mussten wir die schweren Boote dreimal umtragen. Glücklicherweise war das nur am ersten Tag so. Während der Fahrt auf dem Tarn bei strahlendem Sonnenschein, suchten wir immer wieder beim Springen von den Felsen Abkühlung. In dieser Woche haben wir gelernt, dass Bequemlichkeit und Komfort reine Ansichtssache sind. Wer den ganzen Tag auf dem Boden oder in den Kanus sitzt, weiß am Abend die dünne Isomatte zu schätzen, genauso kann nun jeder eine warme Dusche genießen. Alles in allem haben wir viel gelernt und gemeistert. An den Abenden hatten wir nach dem Abendessen und der Andacht freie Zeit, um uns in den kleinen Orten umzusehen oder uns einfach gemütlich an den Strand zu setzen und Karten zu spielen. Viele von uns freuten sich über jede Gelegenheit eines dieser uralten Dörfer zu besuchen. Man konnte glauben, dass man in eine andere Zeitzone eingetaucht sei. Ein Tag hatte weitaus mehr als 24 Stunden und die Städte schienen aus einem anderen Jahrtausend zu sein. An einem Tag konnten wir sogar in eine ganz andere Zeit eintauchen: Eine Höhle direkt am Tarn mit Malereien aus der Steinzeit. Ich spreche die ganze Zeit von einem „wir“, denn aus den einzelnen Personen ist eine Gruppe geworden. Keiner soll jetzt glauben, das sage ich nur so, denn wir haben immer noch alle unterschiedliche Meinungen und es gibt immer Leute die wir mehr oder weniger mögen, aber wir haben gemeinsame Erinnerungen, die uns zu einer Gemeinschaft machen.

 

(Text: Elisabeth Kreyling; Fotos: Anja Fülling)